KünstlerInnen der aquamediale 15 Kunstausstellung 2023 in Schlepzig stehen fest

 

123 Bewerbungen aus 16 Nationen sind im Rahmen des Open Call – Verfahrens eingegangen. Kurator Harald Larisch hat nach folgenden Kriterien eine Auswahl vorgenommen:

Die Tiefe des Gedankens zum Thema (philosophischer Ansatz).

Der Grad der künstlerischen Abstraktion (Übersetzung des Gedankens in Form).

Die Assoziations- & Partizipationsmöglichkeiten (Wirkung).

Das Zusammen-Spiel der einzelnen Installationen als orchestraler Klang.

Die technische, ökologische & ökonomische Realisierbarkeit im Biosphärenreservat.

Die Gewährleistung der Haltbarkeit (1/4 Jahr) & des restlosen Abbaus der Objekte.

Die teilnehmenden 10 KünstlerInnen an der aquamediale 15 Kunstausstellung 2023 sind:

Anja Asche Berlin

Doris Leuschner Hvide Sande

Ghaku Okazaki Stuttgart

Imke Rust Oranienburg

Isabel Ott Berlin

Katalin Pöge Berlin

Katrin Woelger Wien

Maria Bauhofer & Jonas Fleckenstein Leipzig

Marike Schreiber Wesenberg

Viviana Druga Berlin

Der Kurator bedankt sich bei allen KünstlerInnen, die sich am Open Call beteiligt haben.

 

 
 

Preview #2 der aquamediale 15 am 27. August 2022 zum Hoffest STORK CLUB Destillerie in Schlepzig Słopišća

 

Die aquamediale stellt vom 3. Juni bis 30. September 2023 zeitgenössische Kunst an den Ufern der
Spree in Schlepzig aus. Die ausgewählten internationalen Künstler*innen setzen sich zum Thema
UNART NATUR mit den das Klima beeinflussenden Faktoren auseinander und untersuchen die
Auswirkungen einer ungebremsten Konsumwirtschaft auf Mensch und Natur.

aquamediale.de

PREVIEW #2

PLASTOZÄN – Festival Preview
Eine der teilnehmenden Künstler*innen ist Isabel Ott aus Berlin. Die Künstlerin präsentiert im
Zeichen der aquamediale 15 zum diesjährigen Hoffest der Stork Club Destillerie das skulpturale
Kunstwerk PLASTOZÄN. Albrecht Silberberger interpretiert das Werk auf zweidimensionaler Ebene
und wird es mit der Online Galerie mynt.art als fotografische Arbeit zugänglich machen.
PLASTOZÄN stellt den Beginn eines neuen geologischen Zeitalters dar, in dem die Natur mit den
Konsumspuren des Menschen verwächst und eins wird. In diesem Objekt treffen wesensfremde
Realitäten aufeinander und mutieren zu einer neuen Spezies.
Für die aquamediale 2023 wird Isabel Ott mit dem GARTEN ÖDEN dieses Thema im Spreewald
vertiefen und einen konzeptionellen Einblick bieten.

ISABEL OTT, alias TRASH ROYAL, ist leidenschaftliche Müllsammlerin und Jägerin der Dinge.
Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie lange als Szenenbildnerin für Film, Video und Werbung,
widmete aber nebenbei ihre Zeit stetig auch der Kunst, die ihre ganz persönliche
Auseinandersetzung mit den Themen Ressourcen, Wertstoffe und Konsum zum Thema hat.
Abgelegten Alltagsgegenständen und verlorenen Lieblingsstücken gibt sie eine neue Identität,
lässt die scheinbar wertlosen und todgeweihten Dinge im neuen Licht erstrahlen und erschafft
somit einzigartige Objekte.
2017 gründete sie das Künstler:innen Kollektiv PLANET TRASH und betreibt seit 2018 das World
Trash Center auf dem Holzmarkt.
ALBRECHT SILBERBERGER hat sich durch seine langjährige Erfahrung als Kameramann und Gaffer
für Film zu einem renommierten Lichtkünstler entwickelt. In verschiedenen Fotoprojekten drückt er
eine klare und kraftvolle Vision seiner Realität aus und erleuchtet so die Seelen der fotografierten
Menschen, Situationen und Objekte.
Für die aquamediale wird er die Werke von Isabel Ott auf eigene, beobachtende und fotografische
Weise interpretieren und mit der Online Galerie mynt.art vorstellen.
MYNT.ART ist die Online Galerie für Fotografie mit Zeitgeist.
Mit einem diversen portfolio an internationalen Künstler*innen zeigt mynt.art neue Perspektiven
und strahlend schöne Bilder in Form von hochwertigen Kunstdrucken & NFTs in limitierten
Editionen.
Kuratiert werden die Werke von Jasna Lohr, Wendla Nölle und Kathy Thorn – mit klarer Haltung und
Leidenschaft für visuelle Erlebnisse.
Entdecke alle Bilder und ihre Geschichten auf www.mynt.art
Es braucht Kunst für den gesellschaftlichen Wandel – der beginnt an Deiner Wand und in Deinem
virtuellen Raum.

trashroyal.de
worldtrashcenter.de
mynt.art

Beitragsbild: „PLASTOZÄN“, Albrecht Silberberger

WORKSHOP 
11 – 12:30 Uhr und 13:30 – 15:00 Uhr Destillerie
Künstlerischer Workshop mit 100 weißen Federn
 
 
PERFORMANCE 
16:30 Uhr Hof Künstlerhaus EISENHAMMER (gegenüber der Destillerie)
Interaktive Performance „Spieglein, Spieglein“
 

Sara Schwienbacher ist freischaffende Performancekünstlerin als Kunstfigur rosa me und in diversen Künstlerkollektiven tätig, bereits seit 2007 reichhaltige internationale Ausstellungserfahrung, behandelt die Interaktion mit und Partizipation von Rezipient_innen in performative Prozesse als künstlerische Untersuchungsfelder. Sie entwickelt und führt künstlerische Kooperationsprojekte mit sozialen Einrichtungen im pädagogischen, heilpädagogischen und psychiatrischen Bereich mit dem Fokus auf der Entwicklung von Formaten künstlerischer Interventionen in Sicht auf deren Implementierung in verschiedenen kunsttherapeutisch/kunstpädagogischen Interaktionssettings.

Hier geht es zum Gesamtprogramm Hoffest der STORK CLUB Whiskey Destillerie.

 

aquamediale is back – OPEN CALL for ARTISTS 2023 – Deadline 15.07.2022

 

Der Förderverein aquamediale e.V. hat einen OPEN CALL for ARTISTS für die Teilnahme an der Kunstausstellung aquamediale 15 – 2013 in Schlepzig gestartet.

 
 

Alle Info`s unter:

Offizielle Homepage der aquamediale

Good news:

Die Teilnahme an der aquamediale Kunstausstellung beinhaltet eine Residenz im Künstlerhaus EISENHAMMER.
 

Hier geht es zum Werkkatalog 2021 des EISENHAMMERS:

Werkkatalog EISENHAMMER Schlepzig 2021

 

Künstlerhaus EISENHAMMER stellt Stipendienprogramm 2021 in Halle/Saale aus. Spendenaufruf!

 
Das Stipendienprogramm 2021 des Künstlerhaus EISENHAMMER Schlepzig ist vorerst beendet und der Träger Förderverein aquamediale e.V. zeigt vom 12. bis 28. Februar 2022 eine Rückschau über die entstandenen Arbeiten in den Räumlichkeiten des Partnervereins BLECH. Raum für Kunst Halle e.V.. 
 
 
 
EISENHAMMER Schlepzig Słopišća – Das Lausitzer Künstlerhaus
Gemeinschaftsausstellung des I. Stipendienprogramm 2021 im Spreewald
Soft Opening: Samstag, 12. Februar 2022
 
Öffnungszeiten: Do-So, 14 – 18 Uhr nur nach vorheriger Anmeldung unter: rfkh@posteo.de
 
Ort: 
 
 
Grand Opening der Ausstellung: Dienstag, 15. Februar 2022, 18 Uhr – Nur im LIVESTREAM: www.kuenstlerhaus-eisenhammer.de
 
 
Ausstellende:
 
Robert Seidel
 
Franz Rentsch
 
Alex Besta
 
Julia Eichler
 
Maidje Meergans
 
Maria Lüdeke
 
Ingar Krauss
 
 
Hintergrund:
Der Eisenhammer
Der Förderverein aquamediale e.V. hat im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs „Kulturelle Heimat Lausitz“ des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im November 2020 eine Förderung erhalten, um ein unabhängiges, interdisziplinäres und zeitgenössisches Kunstzentrum in der Spreewaldgemeinde Schlepzig einzurichten und es auf Dauer zu etablieren.

 

Das Residenzprogramm

 
Das Stipendium 2021 des Fördervereins aquamediale e.V. richtete sich an national und international tätige Künstlerinnen & Künstler, die über originelle Ideen und handwerkliche Qualitäten im Bereich der Bildenden Kunst verfügen. Leben & arbeiten im Künstlerhaus – eingebunden in den Naturraum Spreewald und in das kulturelle Leben der Lausitz. Verpflichtung zum künstlerischen Experiment zu Themen der Welt mit Wirkung auf die Region und Arbeiten zu Lausitzer Themen mit Wirkung auf die Welt.

 

Die Eröffnung

 
Das Lausitzer Künstlerhaus wurde im Januar 2021 digital eröffnet. Die Eröffnung kann in der Mediathek auf der homepage www.kuenstlerhaus-eisenhammer.de/mediathek gesehen werden.

 

Open Call

 
236 Bewerbungen aus 22 Nationen lagen dem Künstlerhaus vor. Dr. Uwe Koch, Beauftragter für die Kulturentwicklung der Lausitz des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Jurymitglied André Matthes stellten die Künstler*innen vor, die von Juli bis Dezember 2021 im unabhängigen, interdiziplinären und zeitgenössischen Kunstzentrum der Kreativität & Kommunikation der Lausitz ein Stipendium erhalten. Das Stipendium war mit 2.000 Euro monatlich dotiert und beinhaltete den freien Wohn- und Arbeitsraum im Künstlerhaus in Schlepzig.
 
Die Stipendiat*innen wurden durch eine Fachjury ausgewählt, die sich aus fünf Vertreter*innen verschiedener Sparten der Kunst zusammensetzt.
 
Bevor die Stipendiat*innen in das Künstlerhaus einzogen, haben die Künstler Robert Seidel und Franz Rentsch aus dem Partnernetzwerk Leipzig und Halle/Saale das Haus mit all seinen technischen Möglichkeiten erprobt.
 
Wie Geht`s weiter
 
Im Jahr 2022 wird es vorerst kein Stipendienprogramm geben, da die Fördermittel nicht mehr zur Verfügung stehen.
 
Aber wir haben Good News:
 
Mehr dazu im Grand Opening der Kunstausstellung in Halle/Saale am 15. Februar, 18 Uhr unter: www.kuenstlerhaus-eisenhammer.de
 
 

Hier geht es zum Spendenaufruf und Werkkatalog zur Ausstellung:

Werkkatalog EISENHAMMER Schlepzig

Träger: Förderverein aquamediale e.V., der im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im November 2020 eine Förderung erhalten hat, um das Haus einzurichten und das Kunstzentrum auf Dauer zu etablieren.

 

Ingar Krauss zieht mit künstlerischem Vorhaben „Das Stillleben & die Entdeckung der Lausitz“ ins Künstlerhaus EISENHAMMER ein

 

Ingar Krauss aus Zechin hat für die Monate November und Dezember 2021 ein Stipendium im Künstlerhaus EISENHAMMER erhalten. Der 1965 in Ost-Berlin geborene Künstler ist nach einer handwerklichen Lehre, Arbeit als Theatertechniker an der Berliner Volksbühne und als Betreuer in der Psychiatrie seit Mitte der neunziger Jahre freischaffender Fotograf. Seitdem war Ingar Krauss an zahlreichen internationalen Ausstellungen beteiligt, wie in der Hayward Gallery, London; dem Musée de l’Elysée, Lausanne; dem Palazzo Vecchio, Florenz und dem ICP in New York.

Der Spreewald und die Lausitz sind für Ingar Krauss künstlerisches Neuland. 
„Was ich dort verwirklichen möchte, ist eine Serie von Lausitzer Stillleben, die sich ganz der eigenen Materialität und Atmosphäre dieser Gegend widmet. Das Gefundene werde ich mit einfachen Mitteln und unter Berücksichtigung seines Eigensinns und Potentials in Stillleben arrangieren.“

“Auf dass es zugleich neu und seltsam scheine und
zugleich auch wie zum ersten Mal ganz sich selbst bedeute” (Hugo von Hofmannsthal).

In gewisser Weise sollen seine Stillleben immer auch Porträts der darin enthaltenen Dinge sein. Es
soll eine historisch und geografisch konkrete, fotografische Serie entstehen, die vom Genius Loci
spricht, von der Lausitz, ihrer Atmosphäre, ihrem Licht und den Eigenheiten und Erscheinungen
ihrer Dingwelt.

Einzelausstellungen u.a.

Goethe-Institut Paris

Velan Center Turin

Kunsthalle Erfurt

Guardini Stiftung Berlin

Galerien in Mailand, Paris, New York, Atlanta, Berlin und Leipzig.

Veröffentlichungen u.a.

Hatje Cantz

Thames & Hudson

PowerHouse Books

Mondadori, ElectaKerber, Skira Editore & Hartmann Books.

       

Fotos: (C) Ingar Krauss

Träger: Förderverein aquamediale e.V., der im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im November 2020 eine Förderung erhalten hat, um das Haus einzurichten und das Kunstzentrum auf Dauer zu etablieren.

 

Maria Lüdeke zieht mit künstlerischem Vorhaben „Meine sorbische Großmutter“ ins Künstlerhaus EISENHAMMER ein

 

Maria Lüdeke aus Aschersleben ist die vierte Stipendiatin, die im Oktober 2021 im Künstlerhaus EISENHAMMER arbeiten wird. Sie hat Linguistik an der Universität Leipzig studiert, eine Ausbildung zur Holzbildhauerin in Empfertshausen (Rhön) absolviert und ein Studium der Freien Kunst/Bildhauerei an Kunsthochschule Berlin Weißensee – Meisterschülerin bei Prof. Albrecht Schäfer.

Maria Lüdekes sorbische Großmutter lebt in Burg/Spreewald. Sie stammt aus einer wendischen Bauernfamilie und hat diese Sprache nicht mehr gelernt. Noch heute spricht sie Deutsch mit einer teilweise slawischen Grammatik.

Ausgehend von dieser individuellen Geschichte wird Maria Lüdeke das Verschwinden des Niedersorbischen untersuchen.
Ihr Fokus soll dabei nicht auf den Sitten und Bräuchen, die eher noch verbreitet sind, liegen, sondern auf der Sprache.

Welche Identität wird durch Sprache erzeugt und gestaltet?
Welches Verhältnis hat die Generation heute zu ihrer ethnischen Herkunft, die während des Naziregimes ‚Deutsch-Sein‘ wollte / sollte?
Gibt es noch ein Gefühl des ‚Anders-Seins‘?
Wie wird mit dem Sorbischen heute umgegangen? Was spielt die Vermittlung heute in den Bildungseinrichtungen für eine Rolle dabei?

Es soll ein Langfilm bzw. Video entstehen.
Die Herangehensweise wird dokumentarisch – essayistisch sein. Innerhalb des Stipendiums sollen die Recherchen und Drehs erfolgen. Im Winter darauf wird der Film fertig gestellt.

„Das Stipendium sehe ich als Möglichkeit mit Institutionen und Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Es wird keine reine Dokumentation und auch kein ethnischer Film. Es handelt sich bei dem Vorhaben um eine künstlerische Auseinandersetzung mit Identität und Sprache.“ Maria Lüdeke

 

Vita

*1988  

Wohnhaft in Aschersleben

2007 – 2010 Bachelor of Arts Linguistik, Universität Leipzig
2011 – 2014 Holzbildhauerin, Empfertshausen (Rhön)
2014 – 2020 Studium der Freien Kunst/ Bildhauerei, Kunsthochschule Berlin Weißensee
Meisterschülerin bei Prof. Albrecht Schäfer
2016 – 2017 ERASMUS Stipendium Accademia di belle arti di Carrrar (Italien)

Homepage Maria Lüdeke

 

Titel: Meine Mutter und ich (2020), Gips und Farbe

 

Träger: Förderverein aquamediale e.V., der im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im November 2020 eine Förderung erhalten hat, um das Haus einzurichten und das Kunstzentrum auf Dauer zu etablieren.

 

aquamediale 14: Ausstellung klingt mit Gitarrenmusik und Katalogpräsentationen aus

 
Finissage „Zwischen Brauhaus & Destille“ findet am 17. September in Schlepzig statt
 

 

Die diesjährige aquamediale neigt sich ihrem Ende entgegen. Bei der Finissage „Zwischen Brauhaus & Destille“ bietet das internationale Kunstfestival mehrere Veranstaltungshöhepunkte. Sie haben Besucher*innen, Künstler*innen und Veranstalter*innen noch einmal Platz und Zeit, die 14. Auflage Revue passieren zu lassen sowie Eindrücke, Erfahrungen und Geschichten auszutauschen.

Programmpunkte (Eintritt frei!):

14:00 Uhr Katalogpremiere „Das Goldene Zeitalter der Spreewaldmaler“ – Anmeldungen bitte unter: info@kuenstlerhaus-eisenhammer.de

Premiere des Katalogs „Das Goldene Zeitalter der Spreewaldmaler“ mit dem Herausgeber & Autor André Matthes. Mit dem Katalog wird die lange vernachlässigte Thematik der Spreewaldmalerei öffentlich bekannt gemacht, ihrer künstlerischen Bedeutung wegen und ihrer besonderen Verbundenheit zur Natur der Lausitz.

16:00 Uhr Vorstellung des Katalogs „Die Straße entlang…“ Keine Anmeldung erforderlich

Ort: Künstlerhaus Eisenhammer Schlepzig Slopišca

Mit seiner Postkarten-Sammel-Leidenschaft hat der Schlepziger Ortschronist Ernst Schiela ein Projekt angeregt, dass die Begriffe Post & Karte vereint: Das Dorf wird zur begehbaren Ausstellung, welche Einwohner & Besucher zeichnerisch verführt, die historischen Viertel dieses Ortes kennenzulernen.

17:00 Uhr Get Together und Gelegenheit zur letzten Kunstkahnfahrt Anmeldung zur Kunstkahnfahrt bitte unter: info@kuenstlerhaus-eisenhammer.de

Ort: STORK CLUB Destillerie Schlepzig Slopišca

Raum, um Eindrücke & Erfahrungen & Geschichten um die aquamediale 14 auf der letzten Kahnfahrt auszutauschen. Zeit, um denen zu danken, die das Kunstfestival zu etwas Besonderem gemacht haben: den Grundstückseigentümern, der Freiwilligen Feuerwehr, den Kahnfährleuten& vielen mehr.

Dankworte sprechen zu dieser Gelegenheit:

  • Stephan Loge, Landrat Landkreis Dahme-Spreewald
  • Stefan Wichary, Kulturdezernent Landkreis Dahme-Spreewald
  • Harald Larisch, Kurator der aquamediale 14

Musikalische Umrahmung 16:00 bis 18:00 Uhr: Gitarrenduo Simon & Tobias Tulenz

Ort: STORK CLUB Destillerie Schlepzig Slopišca

18:00 – 22:00 Uhr Abrissparty

Ort: STORK CLUB Destillerie Schlepzig Slopišca

Robin Zöffzig reißt sein »EL DORADO« von der Wand der Destillerie & zerfetzt es vor den Augen der Besucher*innen. Die Fetzen verbinden sich später mit dem Handwerk des Destillierens.

Aquamediale-Zeitraum bis Ende 2021 verlängert

Die 14. Kunstausstellung endet am 18. September 2021, die Kunstwerke werden abgebaut. Der aquamediale Festival-Zeitraum wird bis Ende 2021 verlängert. Dank eines großzügigen Sponsorings der enviaM kann der Förderverein aquamediale e.V. noch ein weiteres KinderKunstProjekt „Handwerk erfahren“ im Oktober 2021 durchführen. Zudem plant der Förderverein die Präsentation des Buchprojektes „Zukunft der Tradition“ – Visionen des Handwerks in Zeiten künstlicher Intelligenz.

Hintergrund

Der Landkreis Dahme-Spreewald ist finanzierender Ausrichter der aquamediale. Das 14. Kunstfestival wird in Kooperation mit dem Förderverein aquamediale e.V. veranstaltet und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Einladung Finissage

Plakat Finissage

 

www.aquamediale.de

Maidje Meergans zieht mit künstlerischem Vorhaben „Krabats Erben“ ins Künstlerhaus EISENHAMMER ein

 

Maidje Meergans aus Berlin ist die dritte Stipendiatin, die im September 2021 im Künstlerhaus EISENHAMMER arbeiten wird. Sie hat Textil- und Flächen-Design & Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin Weißensee studiert.

Künstlerisch wird sie sich mit traditionellen Lehrberufen in der Lausitz auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist dafür Ottfried Preußlers „Krabat“, welcher ihr einen losen Rahmen für das geplante Projekt gibt.

„Als Dokumentarfotografin beschäftige ich mich mit Themen der realen Lebenswelt. Mit zeitgenössischen Mitteln reflektiere ich die Definition des Abbildungscharakters der Fotografie. Ich plane denen eine Bühne zu bieten, die als Lehrlinge hinter den Kulissen arbeiten. Dabei bin ich speziell auf Berufe im bäuerlichen Handwerk und in der Textilverarbeitung aus. Ich werde das Stipendium nutzen, um diese Berufe zu recherchieren und mit digitalen Mitteln in einen kontemporären Kontext zu setzen.“ Maidje Meergans verfügt über einen außerordentlichen fotografischen Blick.

Vor der Residenz in Schlepzig hat Maidje Meergans, während des Artist in Residence Programms TaDA in St. Gallen (Schweiz), an filmischen und fotografischen Reportagen über die Fachkräfte in der Ostschweizer Textilindustrie gearbeitet.

Vita

*1991 in Berlin, Deutschland

Wohnhaft in Berlin

2011 – 2013

Textil- und Flächen Design, Kunsthochschule Berlin Weißensee

Sommersemester 2014

Visuelle Kommunikation, Kunsthochschule Berlin Weißensee

 

2015 – 2018

Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin

Lehrende: Ute Mahler, Werner Mahler, Prof. Linn Schroeder, Sibylle Fendt

seit 2019

freischaffende Fotografin

kuratorisches Mitglied der AFF Galerie e.V. in Berlin

Teil des Netzwerks Trust in Berlin

www.maidje.com

instagram.com/maidjemeergans

 

Träger: Förderverein aquamediale e.V., der im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg im November 2020 eine Förderung erhalten hat, um das Haus einzurichten und das Kunstzentrum auf Dauer zu etablieren.

 

Lausitzer Künstlerhaus EISENHAMMER macht KUNST Hoffest der STORK CLUB RYE Whiskey-Destillerie Schlepzig Słopišća am 28.08.21

 
Das Künstlerhaus EISENHAMMER präsentiert in Schlepzig entstandene zeitgenössische Kunst anlässlich des Hoffestes der STORK CLUB Whiskey-Destillerie

am Samstag, 28. August 2021
10 – 20 Uhr
Dorfstraße 56, 15910 Schlepzig

 
 I. VERNISSAGE „AOP“

 

 

Der gebürtige Lübbener Franz Rentsch (MS Sophia Schama) vom Kooperationspartner BLECH. Raum für Kunst Halle e.V. war neben Robert Seidel (MS Neo Rauch) aus Leipzig einer der „Artist in Eisenhammer“, der von Mai bis Juni seine Möglichkeiten im Künstlerhaus erprobt hat. Der Maler ist ohne Werkzeug und Farben angereist und hat sich vom Spreewaldort Schlepzig inspirieren lassen. So hat er u.a. Farbpigmente aus geröstetem Roggen der Whiskey-Destillerie gewonnen. „Ich habe die Zeit genutzt, um unter anderem im Hof des Künstlerhauses zu malen. Mit selbstgebautem Werkzeug und vor Ort hergestellten Farben wurden großformatige Leinwände zum Versuchslabor meiner Experimentierlust. In der Stadt, in der ich jetzt lebe, hätte ich nicht so ausschweifend arbeiten können.“
Die Arbeiten werden im Rahmen einer Vernissage unter dem Titel „AOP“ auf dem Hof der Destillerie um 17:00 Uhr gezeigt.

 
 
II. PERFORMANCE „tok tokk aggar – Part II”

 

 

Vom Kooperationspartner BLECH. Raum für Kunst Halle e.V. reist auch die Performerin und Kunstpädagogin Therese Lippold (MS Caroline Achaintre) an. Sie wird im Tasting Room der Destillerie eine Prozess-Performance unter dem Titel „tok tokk aggar – Part II“ zeigen.

Die Agar-Agar-Wasserwelt spricht von der alchemistischen Erschaffung einer perfekten Welt, legt sich der Dampf betritt die Performerin die Landschaft. Bewegungen und Handlungen dekonstruieren die Perfektion der glatten Oberflächen und reichen über die eigenen Grenzen hinaus.

 

In ihren Performances schafft Therese Lippold eine umsichtige Atmosphäre, die dem Zuschauer ausreichend Raum zum Wahrnehmen, Denken und Assoziieren lässt.

Die Prozess Performance findet von 10 -18 Uhr in den Räumlichkeiten der Destillerie statt. Um 16 Uhr ist die Hauptperformance angekündigt.

III. aquamediale KUNSTKAHNSTAKEN

 

Es bietet sich die Gelegenheit, mit dem Kurator der aquamediale 14 Harald Larisch, bei geführten KunstKahnFahrten sich über die Werke der aquamediale 14 auszutauschen.
Die Fahrten mit den Schlepziger Kahnfährfrauen werden nach Wunsch von 10:00 – 18:00 Uhr von der Kahnterrasse der Destillerie angeboten.

 

 

 

IV. OFFENER KÜNSTLERHOF Dorfstraße 52

 
Am Open Call for Artists des Künstlerhauses Anfang dieses Jahres haben sich 236 Bewerber*innen aus 22 Nationen beteiligt. Derzeit leben und arbeiten zwei von insgesamt sechs Künstler*innen, die ein Stipendium erhalten haben, im Künstlerhaus:
Alex Besta aus Karlsruhe, die im Bereich der Installationskunst mit den Medien Skulptur, Sound und Video arbeitet sowie Julia Eichler (MS Prof. Bruno Raetsch) die im Bereich der Bildhauerei tätig ist.
Die Projekte von Alex Besta und Julia Eichler werden im Rahmen einer analog-digitalen Ausstellung von 10 bis 20 Uhr auf dem Künstlerhof Dorfstraße 52 (gegenüber der benachbarten Destillerie) zu sehen sein.

 

Das Künstlerhaus Eisenhammer Schlepzig ist 2021 das Zentrum des Kunstfestivals aquamediale. Hier leben und arbeiten internationale Stipendiat*innen an einem Ort zusammen. Sie sind thematisch und atmosphärisch in das kulturelle Leben der Spreewälder eingebunden und treten in den Diskurs mit Bürgerinnen & Bürgern und den Spreewaldgästen.

 

Der Förderverein aquamediale e.V. hat im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 2020 und 2021 eine Förderung für das Künstlerhaus EISENHAMMER erhalten.

 

2021 / Artist in EISENHAMMER / Franz Rentsch / Foto: FRAMERATE MEDIA Stefan Otto
2021 / tok tokk aggar / Foto: Terese Lippold
2021 / Artists in EISENHAMMER / Alex Besta / Julia Eichler /Fotos: Alex Besta, Julia Eichler
2021 / Kunstwerk von Mayumi Okabayashi / Foto: FRAMERATE MEDIA Stefan Otto

Alex Besta und Julia Eichler sind die ersten Stipendiatinnen im Lausitzer Künstlerhaus EISENHAMMER in Schlepzig Słopišća

 
Am Open Call for Artists des Künstlerhauses Anfang diesen Jahres haben sich 236 Bewerber*innen aus 22 Nationen beteiligt. Alex Besta und Julia Eichler sind zwei von insgesamt sechs Künstler*innen die ein Stipendium für 2021 erhalten haben. Beide Künstlerinnen arbeiten bis Ende August 2021 zu Lausitzer Themen mit Wirkung auf die Welt.
 
Alex Besta (Karlsruhe) arbeitet im Bereich der Installationskunst mit den Medien Skulptur, Sound und Video. Ihre Arbeiten umfassen das Sichtbar machen von kulturellen Annahmen und Konturen. Umfangreiche Recherchen bilden das Fundament für ihre gesellschaftlichen Fiktionen in denen sie die Wirkmächtigkeit, dieser materiellen Gefüge rekontextualisiert. Alex Besta schloss 2018 ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ab. 
 
Ihr aktuelles Arbeitsvorhaben „viscous places“, eine Assemblage in der Verbindungslinien und Verflechtungen durch die Materialität hervorgerufen werden, wird zum Gegenstand während des einmonatigen Stipendiums. Die Begegnung des Ortes mit seiner alltäglichen Bewegung verweben sich mit den Materialstudien und den ersten installativen Versuchsanordnungen im Künstlerhaus EISENHAMMER. So hat sie in dieser Woche einen Teil des Kanalsystems der Schlepziger Spree in Lehm übertragen und mit einem Kunstharzguss gefüllt.
 
Julia Eichler (Halle) hat Bildhauerei an der Burg Giebichenstein bei Prof. Bruno Raetsch studiert. In ihrem Arbeitsvorhaben „mass attraction“ sucht sie Spuren vor Ort, formt sie mit bildhauerischen Techniken ab und hebt sie so aus dem lokalen Kontext heraus.
 
Ihre Arbeiten fordern oftmals Wechselspiele und Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität heraus. Ausgangspunkt dafür ist die uns umgebende Architektur in ihrer schützenden und abgrenzenden Funktion. Sie spielt mit den Erwartungen was eine „Wand“ ist und wie sie funktionieren soll und setzt Wände entgegen, die in ihren Eigenschaften dem Original diametral entgegenstehen.
 
Die Projekte von Alex Besta und Julia Eichler werden mit analog-digitalen Ausstellungen präsentiert und die Ergebnisse mit Auszügen aus den Arbeitstagebüchern dokumentiert.
 
Ankündigung: Anlässlich des Hoffestes der benachbarten STORK CLUB Whiskey Distillery am 28. August 2021 wird der Künstlerhof der alten Mühle Schlepzig Słopišća geöffnet sein und die Künstler*innen stellen ihre Arbeiten vor.
 
Der Förderverein aquamediale e.V. hat im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Kulturelle Heimat Lausitz« des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 2020 und 2021 eine Förderung für das Künstlerhaus EISENHAMMER erhalten.

2021  The happiness of belonging, ßpace, Projektraum, Karlsruhe / Foto: Alex Besta
„mass attraction“ Installation Skulptur Pappmachéwandabformungen / Foto: Julia Eichler
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